Amsterdam, ein Paradies für Radfahrer und Brückenliebhaber

Würde man einen Award für die charmanteste Stadt Europas vergeben, würde Amsterdam (und natürlich Wien 😉 ) diesen gewinnen.

Eine Stadt, die nicht nur für das Heineken Bier berühmt ist. Unmengen an Fahrrädern säumen das Stadtbild und vor allem die romantischen und unzähligen Brücken haben uns in ihren Bann gezogen.

 

Flughafen Schiphol und die Fahrt ins Zentrum

Angekommen am Flughafen fällt die Orientierung nicht schwer. Obwohl Schiphol der 4. größte Flughafen Europas ist, wirkt dieser sehr übersichtlich und modern.

Nachdem uns ein Regenschauer in Empfang genommen hat, entschieden wir uns spontan für eine Fahrt mit dem Uber. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit für 3-4 € mittels Bus oder Zug in die Stadt zu brausen, doch dies war uns aufgrund der Wetterlage viel zu umständlich.

I am Amsterdam

Kreatives Hotel, minimalistische Zimmer

Amsterdam verfügt über eine große Auswahl an Hotels, allerdings sind die Preise recht gesalzen. Der Durchschnittspreis für eine Unterkunft, relativ zentral, mit Frühstück beträgt rund 200€ pro Nacht. Nach längerer Recherche entdeckten wir ganz zufällig die Hotelseite des  Volkshotel.
Diese Unterkunft entstand aus einem alten Zeitungsverlag und wurde zu einem Hotel im „fancy trashy  Look“  umgebaut. Es erinnerte uns sehr stark an den Stil des 25 Hours Hotel in Wien.

Der Eingangsbereich wirkt sehr schräg und bunt und man wird mit einer genialen Kaffeelounge, welche irgendwie an Starbucks erinnert empfangen. Unser Zimmer „Miss Petite“ war, wie der Name schon sagt recht klein, aber dennoch praktisch eingerichtet. Außerdem hatten wir ein tolles Panoramafenster und wurden täglich vom Sonnenaufgang geweckt.

Doch die wahren Goldschätze des Quartiers befinden sich am Dach.
Eine Rooftop Bar, welche sich am Wochenende in einen Club für alle verwandelt und zeitgleich als Frühstücksraum für Hotelgäste fungiert. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt.

Geht man jedoch einen letzten Schritt nach oben, wird man von einem liebevollen Spa Bereich empfangen. Mehrere kleine Bottiche, welche in eine Art Jacuzzi verwandelt wurden und eine Sauna aus einem alten Weinfass, stehen den Hotelgästen zur Verfügung. Die Atmosphäre lädt förmlich zum Entspannen nach einer Tour durch Amsterdam ein.

Mit der Wahl des Hotels haben wir einmal mehr ins Schwarze getroffen. Der Preis für 3 Nächte mit Frühstück lag bei 395€, weit unter dem Durchschnittspreis anderer Hotels.

1000 Things to Do in Amsterdam

Fairerweise muss man sagen, dass 1000 Dinge, die man in Amsterdam unternehmen kann, gar nicht soweit her gegriffen ist. Die Stadt hat wirklich eine Menge zu bieten, beginnend bei einer Vielzahl von Museen, tolle Outdooraktivitäten, bis hin zur Heinekenbrauerei, irgendwie ist für jeden etwas Passendes dabei.

Meine persönliche Krönung unseres Aufenthaltes war der Tagesausflug in das Tulpenparadies „Keukenhof“, worüber ich einen eigenen, sehr ausführlichen Bericht bereits für Euch geschrieben habe. Hier kommt ihr direkt zu meinem Blumenblog ;).

 

Blumenmarkt

Der Blumenmarkt, welcher sich im Zentrum, direkt im Herzen des Grachtengürtels befindet, wird von den Einheimischen als Bloemenmarkt bezeichnet. Das verstehen sogar wir Österreicher, auch wenn man kein niederländisch spricht 😉

Die Marktstände wurden direkt am Wasser, auf Frachtschiffen errichtet. Aber keine Angst, man wird nicht seekrank, eher wird man von der Vielzahl an Tulpen und den farbenfrohen „Mitbringsl“ für zuhause überwältigt.

Vor Jahrzehnten wurde nämlich dieser Markt noch über den Wasserweg beliefert. Heutzutage findet man in den kleinen, errichteten Glashäusern alles, was das Touristenherz begehrt. Unzählige Tulpenzwiebel jeglicher Art, bis hin zu frischen Blumen, Souvenirs und Tulpen aus Holz, Plastik, Kühlschrankmagnet oder in Form eines Kugelschreibers. Da springt das Herz der Tulpenliebhaber 😉

Der schwimmende Blumenmarkt hat die ganze Woche über geöffnet: Montag bis Samstag 09:00 – 17:30 Uhr, Sonntag 11:00 – 17:30 Uhr

 

Tulpen für jedermann

 

 

Grachtenfahrt

Die sogenannte Grachtenfahrt sollte natürlich bei keinem Besuch in Amsterdam fehlen. Eine Rundfahrt auf den Kanälen ist der beste Weg, die Stadt kennen und lieben zu lernen.

Amsterdam besitzt ein dichtes Netz an Wasserwegen mit insgesamt über 100 Kilometern Länge. Die Touren führen durch die schönsten Stadtteile und bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei wie zum Beispiel das Viertel „Jordaan”, die Westerkerk Kirche oder auch das Anne Frank Museum.

Vergesst auf keinen Fall eure Kamera, denn die bezaubernde Kulisse ist dank charmanten Brücken und romantischen Kanälen ein wahres Postkartenmotiv. Die Touren werden in vielen verschiedenen Sprachen angeboten, bei der Blue Boat Company, mit welcher wir unterwegs waren, sogar in 21 Sprachen.

Wir hatten leider nur am letzten Tag Zeit für einen 75 minütigen Roundtrip mit einem Boot. Gerne hätten wir das Angebot wahrgenommen, eine 24 Stunden Hop On Grachtenrundfahrt zu unternehmen, da man hier an mehreren Stationen zu und aussteigen kann. Dies wäre auf jeden Fall ein einfacher und unterhaltsamer Weg Amsterdam kennen zu lernen.

Hier noch einige Anbieter für Grachtenfahrten:

Blue Boat

Amsterdam Canal Cruise

Tours Ticket

Brücken soweit das Auge reicht

 

 

Königstag

Der Kingsday findet jedes Jahr am 27. April zu Ehren Willem Alexander statt. An diesem Tag verwandelt sich die Amsterdamer Innenstadt zu einem riesigen Openair Event. Scharen von orange gekleideten Menschen, welche aus allen Ecken der Niederlande angereist sind, feiern den Jahrestag des Königs in vollen Zügen.

Eine Vielzahl an Booten mit feierlustigen Holländern ziehen ihre Runden auf den Grachten, begleitet von lauter Partymusik und dem ein oder anderen Bierchen. 😉

Ebenfalls findet an diesem Tag ein riesiger Flohmarkt direkt in der Innenstadt statt, auf dem jeder sein Krims Krams ohne Lizenz verkaufen darf. Die Einnahmen sind an diesem Tag steuerfrei.

Bis in die Abendstunden wird Amsterdam von den Oranjes regelrecht überflutet. Kneipen und Clubs sind die ganze Nacht geöffnet und riesige Dance Festivals mit bekannten DJs runden dieses einzigartige Event ab.

 

Heineken Experience

Für Bierliebhaber und Leute, die einfach großes Interesse an der Herstellung des Hopfen- Malz Getränks haben, ist die Heineken Experience genau das Richtige. Führungen sind 365 Tage im Jahr verfügbar und können online, bei diversen Verkaufshütten oder direkt vor Ort gebucht werden.

Man läuft eigenständig durch einige Showrooms, sieht zum Beispiel die Entstehung der Marke, die Herstellung und die Bestandteile des Biers und diverse Werbefilme. Einige „Fun Stationen“ wie Fotoboxen, Tischkicker oder Torwände stehen auch während des Rundgangs zur Verfügung.

Der krönende Abschluss ist allerdings die großzügige Terrasse, welche man im Anschluss bei Schönwetter besuchen kann. Am Dach der Heineken Experience befindet sich auch eine moderne Bar, an der man seine beiden Getränkegutscheine, die im Ticketpreis inkludiert sind, einlösen kann.

Weitere Infos findet ihr direkt unter: Heineken Experience

Aussicht Terrasse

 

Weitere tolle Eindrücke aus Amsterdam:

 

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