Günstige Reiseziele für ein Wochenende

Urlaub muss nicht immer teuer sein. Wer rechtzeitig bucht, kann sich im Herbst auf spannende, „börserlschonende“ Wochenend-Trips freuen.

Und Wie war dein Wochenende so?

Wer auf diese Frage in Zukunft eine gute Antwort geben möchte, sollte besser schon jetzt vorausplanen. Das Ende des Sommers bedeutet nämlich noch lange nicht, dass der Urlaub vorbei sein muss. Mit den milderen Temperaturen ist der Herbst die ideale Reisezeit, um neue Plätze zu erkunden – schöne Weekend-Städtetrips eignen sich perfekt dazu.

Ihr meint, klingt gut, geht aber ins Geld? Muss nicht sein! Wir haben die günstigsten Angebote und budgetschonende Tricks für euch recherchiert.


München . Im Herbst zeigt sich die Landeshauptstadt von Bayern von ihrer goldenen Seite. Bei ausgedehnten Spaziergängen durch das leuchtende Herbstlaub im Englischen Garten können Reisende die letzten Sonnenstrahlen genießen und wunderschöne Plätze entdecken.

Der weitläufige Park ist zugleich Erholungs und Veranstaltungsort. Hier treffen sich Jung und Alt und schlendern vorbei an Biergärten, dem Japanischen Teehaus oder dem Rundtempel Monopteros, der in der ersten Hälfte des 19. ]ahrhunderts erbaut wurde. Er ist für Besucher des Englischen Gartens ein Muss, da von dort aus der südliche Teil des Parks sowie die Skyline der Münchner Innenstadt überblickt werden können.

Wer den Fernblick über München genießen möchte, kann auch die älteste Pfarrkirche Münchens, die von den Einheimischen liebevoll „Alter Peter“ genannt wird, aufsuchen. Der Petersturm bietet nicht nur einen der besten Aussichtspunkte auf München, sondern ermöglicht bei klarem Wetter sogar einen Fernblick auf die umliegenden Alpen. Die 306 Stufen bis zur Aussichtsplattform und die 3 Euro Eintritt lohnen sich auf alle Fälle.

Gold leuchtet aber nicht nur die Stadt im Herbstlicht, sondern auch das Bier aus dem Fass, das jährlich beim Oktoberfest in Strömen fließt. Der Eintritt zum Fest-Gelände und den Bierzelten ist frei, allerdings ist eine Tischreservierung dringend zu empfehlen. Den Tagesausflug zum Oktoberfest mit dem Bus ab Wien , am 23. und 30. September gibt es bereits ab 49 Euro (www.hofer-reisen.at).

 


Prag. Auch ein Besuch der Goldenen Stadt ist durchaus erschwinglich.  Für Prag sichert man sich idealerweise vorweg ein Sparschiene-Ticket der ÖBB.  Fernbusse zählen ebenfalls zu einer preiswerten Alternative. Ab Wien dauert die Fahrt ca. 4 1/2 Stunden.

Vor allem die Altstadt und die Prager Burg, das älteste Wahrzeichen der Stadt, sind hier sehenswert. Absolut sehenswert ist auch die mit barocken Statuen bestückte Karlsbrücke, eine der beliebtesten Sights der Stadt.

Wer den Touristenströmen ausweichen möchte, sollte lieber früh morgens oder spät abends hierherkommen oder auf andere Ziele ausweichen, wie zum Beispiel auf die Festung Vysehrad. Diese befindet sich zwar unweit des Zentrums, ist aber dennoch weniger frequentiert. Sie wurde im 10. Jahrhundert auf einem Felsen über der Moldau errichtet, weswegen man von hier einen herrlichen Ausblick genießt. Und das Beste: Im Gegensatz zur Prager Burg ist der Besuch der Festung gratis.

Aufgrund seiner hügeligen Beschaffenheit gibt es in Prag freilich noch viele weitere Aussichtspunkte. Zu später Stunde trifft sich etwa die Prager Jugend beim sogenannten Metronom, einer künstlerischen Installation, im Prager-Park. Der anstrengende Aufstieg wird mit einem schönen Ausblick über die Dächer der tschechischen Hauptstadt belohnt. Hier kann man bei schönem Wetter mit Musik und einem unschlagbar günstigen Prager Bier auf die Fernsicht anstoßen.


Paris . Während Prag von jeher der Ruf eines günstigen Wochenendziels vorauseilt, verhält es sich mit der französischen Hauptstadt Paris genau umgekehrt.

Die Stadt der Liebe gilt als ziemlich teuer. Tatsächlich kann sich ein Wochenende in der „Seinemetropole“ ganz schön kostenintensiv gestalten, sofern man nicht über die wichtigsten Spar-Tipps Bescheid weiß.

Wer zum Beispiel ein Restaurant besucht, sollte niemals für Mineralwasser zahlen. Bestellt lieber eine Karaffe Wasser („une carafe d’eau“) beim Kellner. Diese wird nämlich nicht verrechnet und auf Nachfrage sogar nachgefüllt. Beim Kaffeehausbesuch sollte das Heißgetränk immer an der Theke eingenommen werden, um es günstiger zu bekommen.

 

 

 

Bei Preisen von bis zu 6 Euro für den Kaffee kann sich das durchaus bezahlt machen. Übrigens ist es weder in den Pariser Cafés noch in Bars üblich, Trinkgeld zu geben. Auch hier gibt es also Sparpotenzial.

Ebenso muss das Sightseeing nicht immer teuer sein. Das berühmte Lächeln der Mona Lisa können Besucher etwa an jedem ersten Sonntag im Monat bei freiem Eintritt im Louvre sehen. Von Wien aus gelangt man mit Transavia, Air France, Vueling sowie natürlich Austrian Airlines nach Paris. Flüge gibt es, z.B. mit Transavia, schon ab 39 Euro pro Strecke.


Venedig . Romantisch, aber auch ganz schön überteuert kann man Venedig erleben. Hier ist es besonders wichtig, die größten Touristenfallen zu meiden.

Bereits bei der Anreise kann gespart werden, denn oft gibt es preiswerte Pauschalangebote mit dem Zug. Die Touristenfalle Nummer 1 ist hier mit Sicherheit die Fahrt in einer Gondel. Der schöne Ausflug zu Wasser kann dabei zum echten Luxusunterfangen werden. Verhandeln Sie vor der Fahrt den Preis unbedingt mit dem Gondoliere. Faustregel: Eine Fahrt durch die Kanäle darf auf keinen Fall mehr als 80 bis 100 Euro kosten.

Wer zumindest einmal den Canal Grande per Boot überqueren will, ist mit dem Traghetto gut beraten. Nur etwa 2 Euro muss man für die Fahrt mit der Gondelfähre berappen, die den berühmten Canal dort überquert, wo sich keine Brücke befindet. Eine Gondelfähre bietet bis zu 12 Personen Platz.

Die wohl billigste Möglichkeit, Venedig am Wasser zu erkunden, ist übrigens per Wasserbus Vaporetto. Dieser wird auch von den Einheimischen genutzt, ist leider aber auch oft hoffnungslos überfüllt. Tipp: Besonders der Spätherbst ist die perfekte Jahreszeit, um die romantische Stimmung der Stadt in vollem Umfang erleben zu können. Jetzt ist die Lagunenstadt frei von den Touristenmassen des Sommers, viele Hotels, Cafés und Restaurants passen ihre Preise dementsprechend an.


London . Die britische Metropole ist wohl die Destination für Billigflieger schlechthin. Bei der Planung sollte man aber auch beachten, an welchem der zahlreichen Flughäfen man ankommt. Falls man etwa am Flughafen Stansted landet, muss man auch etwas mehr Zeit bzw. Geld einplanen, um in die Stadt zu kommen.

Im Oktober gibt es zum Beispiel Hin& Rückflug schon für unter 100 Euro pro Person, ab Wien etwa mit Easy]et‚ FlyBe, für ein paar Euro mehr auch mit Austrian Airlines oder British Airways.


Budapest. Von Wien aus dauert die Fahrt 2h 40min, wer früh genug bucht, kann sogar ein Sparschiene-Ticket für 19 Euro je Strecke abstauben.

 

 

 

 

 

 

 

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