If you´re going to San Francisco…

 

„You´re gonna meet some gentle people there“, sang schon Scott Mc Kenzie in seinem Song und wo er recht hat, hat er recht. Nach unserer 12 stündigen Anreise war uns bewusst, dass wir den amerikanischen Kontinent erreicht hatten, allerdings war hier in San Francisco alles viel „Europäischer“, als wir es bis jetzt von Amerika gewohnt waren.

Golden Gate Bridge

 

GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN

San Francisco verkörpert am Union Square die typische Großstadt. Quirrlig, laut, von Luxusshops umgeben und ebenfalls eine hohe Dichte an Hotels und Restaurants.

Komplett anders hingegen präsentieren sich da die nördlichen Stadtviertel North Beach oder auch Fischerman´s Wharf. Die erfrischende Hafenluft, das Jaulen der Robben, das Plätschern des Meeres, all diese Eindrücke geben einem das Gefühl von Ruhe und Unbeschwertheit.

 

FISHERMAN´S WHARF- VOM CABLE CAR BIS ALCATRAZ

Nachdem wir (mal wieder) unser Hotel mehrmals storniert hatten, da wir entweder etwas Schöneres oder etwas Preiswerteres fanden, fiel schlussendlich unsere Wahl auf das Hotel Zephyr, nur wenige Gehminuten von Fisherman`s Wharf entfernt.

Die Entscheidung, ein Hotel in diesem Stadtviertel zu wählen war goldrichtig. Das Viertel ist geprägt von Restaurants aller Preisklassen, vom Diner bis hin zum Fischspezialitätenrestaurant, Geschäften und nicht zu vergessen die einzigartigen Cable Cars, welche durch die hügeligen Straßen von San Francisco führen. Mehrmals täglich starten hier auch Fähren, die direkt bei Alcatraz anlegen.

AUSFLÜGE UND FREIZEITAKTIVITÄTEN IN SAN FRANCISCO

Da unsere Reisen immer etwas knapp ausfallen, und wir der Meinung waren SFO, LA und Las Vegas sind in 7 Tagen machbar (ja ist es 😉 ), blieben uns lediglich 3 Tage für unseren 1. Stop. Das Rahmenprogramm musste somit gut durchgeplant sein und die absoluten Highlights enthalten.

 

Alcatraz- Das Gefängnis der Schwerverbrecher

Der Hotspot schlechthin von San Francisco, Alcatraz, inklusive der Fahrt mit der Fähre durfte natürlich nicht fehlen. Die Fähre legt täglich ab 8:45 mehrmals am Pier 33 ab und es empfiehlt sie, die Tickets  schon einige Wochen im Voraus zu buchen.

Der Preis von  33$ für die Tagestour enthält die Hin und Rückfahrt mit der Fähre, als auch die Audiotour direkt auf Alcatraz, welche in allen Sprachen verfügbar ist. Der offizielle Anbieter dieser Touren ist Alcatraz Cruises– hier findet ihr wirklich die günstigsten Preise und werdet nicht übers Ohr gehaut.

Wir haben unsere Tour bereits um 9 Uhr morgens begonnen, zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch nicht Massen an Touristen auf der Insel, weshalb wir relativ ungestört Alcatraz erkunden konnten.

Fähre nach Alcatraz
Alcatraz in voller Pracht

 

 

Eine Insel mit faszinierenden Eindrücken

Sobald man die Insel erreicht hat, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Bei dem Gedanken an ein Gefängnis erwartet man sich eine kühle, ausdruckslose und schaurige Stimmung. Um 180 Grad anders ist es hier auf Alcatraz. Man wird von einer wunderschönen Grünoase empfangen, welche regelmäßig von sogenannten „Volunteers“,  also freiwilligen Helfern gehegt und gepflegt wird.

traumhaftes Blumenmeer
wunderschön gepflegte Anlage

 

Die Audiotour- Ein Blick hinter die Kulissen

Mit der besagten Audiotour, welche im Preis bereits inkludiert ist, wird man durch das komplette Areal geführt und mit eindrucksvollen Hintergrundinformationen versorgt. Man kann die Tour jederzeit pausieren, um ausreichend Fotos der gigantischen Kulisse zu schießen.

Das Highlight der Tour war die Vorführung vom Öffnen und Schließen des kompletten Zellentraktes. Eine Geräuschkulisse, welche definitiv Gänsehaut verursacht.

Unser Streifzug führte uns durch das komplette Areal des Gefängnisses. Beim Waschraum beginnend bis über zu den Zellenblöcken, dem Administrationsgebäude und zu guter Letzt dem Speisesaal und der Küche, alles konnte genau unter die Lupe genommen werden.

 

 

 

 

Wir verbrachten gut 3 1/2 Stunden auf der Insel, was für uns wirklich ausreichend war. Zeitlimit gibt es hier keines, je früher man dort ist umso länger könnte man auch dort verweilen. Jede halbe Stundebringt einen die Fähre wieder zurück zum Pier 33.

Abschließend zu unserem Alcatrazbesuch darf ich euch noch den atemberaubenden Ausblick von der Insel in Richtung Festland präsentieren:

Skyline San Francisco

 

 

Hop On Hop Off durch San Francisco

Wir nützen gerne diese Art von Sightseeing, speziell dann, wenn unser Aufenthalt zeitlich stark begrenzt ist.

Mit dem Hop On Bus im Stil eines Cable Cars starteten wir bei Fisherman´s Wharf  und ließen uns 3 Stunden lang durch die Stadt chauffieren. Vorbei am Union Square und an China Town, weiter durch das Civic Center in Richtung Golden Gate Park mit anschließender Überquerung der Golden Gate Bridge.

Anbieter gibt es so wie in den meisten Städten recht viele und die Routen unterscheiden sich auch kaum voneinander.

Hier eine kleine Liste der bekanntesten Hop On Bus Touren in San Francisco:

im Hop On Bus durch San Francisco
Ausblick Richtung Golden Gate Bridge
Überquerung der Brücke

 

Mit dem Cable Car in Richtung Lombard Street

traumhafte Kulisse

 

Unser Spaziergang durch die hügeligen Straßen führte uns auch bei der Powell Street vorbei, das zuhause der Cable Cars, ebenfalls ein einmaliges Erlebnis und eine ausgezeichnete Fotokulisse.

Tickets gibt es unter anderem bei den Verkaufsständen direkt bei den Drehscheiben der Cable Cars oder können auch während der Fahrt erworben werden  (maximales Wechselgeld 20$). Der Preis für ein Single Ride Ticket beträgt 7$, für 21$ kann man 1  Tag das berühmte Fortbewegungsmittel nützen.

One Ride with the Cable Car

 

 

Weiter ging es steil bergauf, und ich meine wirklich STEIL, in Richtung Lombard Street.

Die berühmte Slalomstraße misst ein Gefälle von 27%, und wird besonders häufig von Touristen durchfahren. Der untere Abschnitt des „Zick Zack Parcours“ ist ebenfalls ein tolles Motiv, welches in keinem Fotoalbum fehlen darf. Aus diesem Grund wurde dort ein eigener Verkehrswächter platziert, um die fotofreudigen Touristen rechtzeitig bei Verkehr von der Straße zu scheuchen.

 

ich steh auf Lombard Street
Love @ Lombard
Happiness

 

 

Abgerundet wurde unsere Entdeckungsreise durch den Besuch des Coit Towers, ein 64m hoher Aussichtsturm mit sagenhaftem Ausblick auf den Hafen, Downtown und Alcatraz.

Den Telegraph Hill, auf dem sich der Coit Tower befindet, kann man zu Fuß gut erreichen, ein wenig körperliche Fitness schadet auch hierbei nicht, oder man nützt die Buslinie 39. Das Ticket für den Aufzug des Coit Towers kostet 8$, wir waren vom Ausblick am Telegraph Hill auch schon überwältigt.

 

Ausblick vom Fuße des Coit Towers

 

Pier 39- Herberge von Souvenirläden und Rummel von San Francisco

Last but not least, der Pier 39, ein regelrechter Touristenmagnet, mit vielen Souvenirgeschäften, einigen Restaurants und den Seelöwen, die sich gerne auf ihrer Sonnenterrasse direkt im Hafen präsentieren.

Der gesamte Pier ist zweigeschossig und besteht aus einem breiten Holzsteg. Die Atmosphäre ähnelt  einem hübschen Rummelplatz, oftmals zeigen Artisten und Karikaturzeichner ebenfalls ihr Können und falls Interesse an einem kleinen Snack besteht, kommt man hier definitiv auch nicht zu kurz.




Restaurantempfehlung mit tollem Ausblick

Am letzten Abend unseres Aufenthaltes in San Francisco hatten wir Lust auf Fisch und Meeresfrüchte. Bereits am Tag davor haben wir ein Auge auf das Pier Market Seafood Restaurant am Pier 39 geworfen. Die Schauvitrine mit superfrischem Fisch direkt beim Eingang und der rege Besucherandrang hat unser Interesse geweckt dieses Restaurant zu besuchen.

Das Restaurant war am Tag unseres Besuches schon sehr frequentiert, man bekam einen Bieper in die Hand gedrückt und sobald ein Tisch frei wurde, begann dieser zu leuchten. Wir hatten richtig Glück und durften an einem tollen Tisch im Innenbereich direkt am Fenster mit Blick in den Hafen Platz nehmen.

 

Schauvitrine direkt am Eingang
Daily Specials
toller Ausblick in den Hafen

 

 

Unsere Wahl fiel auf ein Filet vom Lachs und einer Mixed Seafoodplatte mit Shrimps, Calamari und Fish & Chips. Die Preise waren meines Erachtens im Vergleich zu anderen Restaurants nicht wirklich teurer, obwohl wir uns am Touristenhotspot befanden. Außerdem war die Qualität ausgezeichnet, die Portionen groß und der Service sehr nett. Alles in allem ein gelungener letzter Abend in San Francisco.

Fried Seafoodplatter

 

Abendstimmung am Pier 39

 

 

 

Möchtest du mehr über unsere Tricks bei der Hotelbuchung erfahren?
Einfach hier weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.