Peking und die chinesische Mauer

China, ein Land, das nicht auf jeder TO-DO Liste steht- zu Unrecht!

Die Sprachbarrieren werden in diesem Land wohl größer sein, als in manch anderen Urlaubsländern.
Englisch ist grundsätzlich die meist verbreitetste Fremdsprache, wird allerdings in China nur unter der jüngeren Generation wirklich gesprochen.

Einkaufen kann durchaus auch zur Herausforderung werden. Hotels sind jedoch darauf bestens ausgerichtet und unterstützen zum Beispiel mit einer gut lesbaren U-Bahnkarte und kleinen „where to go“ Kärtchen auf chinesisch, auf denen sich die Hotspots der Stadt befinden, um sich mit dem Taxifahrer ausgezeichnet verständigen zu können.

 

Die Top Sehenswürdigkeiten Pekings

Verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt befindet sich im Zentrum Pekings, genau genommen liegt sie am nördlichen Ende des Tian’anmen-Platzes. Dort lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Dynastien Ming und Qing. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verwehrt, was den Namen Verbotene Stadt erklärt. 1987 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Verbotene Stadt stellt ein Meisterwerk der chinesischen Architektur dar. Ihre Anlage entsprach der Weltsicht der kaiserlichen Herrschers.

Ein annähernd rechtwinkliger Grundriss, ausgerichtet entsprechend dem Prinzip von Yin und Yang an der Nord-Süd-Achse und die Verbotene Stadt als Machtsymbol des Kaisers in der Mitte. In ihr befanden sich unter anderem die Paläste der Herrscher. Die Dächer der meisten Hauptgebäude waren teil vergoldet und mit gelb, der Symbolfarbe des chinesischen Kaisers, glasierten Ziegeln gedeckt.

Kein Gebäude in Peking durfte die Verbotene Stadt in der Höhe überragen.

 

Tian’anmen-Platz

Der Tian’anmen-Platz oder Platz (am Tor) des Himmlischen Friedens ist ein Platz im Zentrum von Peking, der Hauptstadt der Volksrepublik China.

 

Sommerpalast

Der neue Sommerpalast ist ein Kaiserpalast, welcher im Nordwesten Pekings liegt. Somit liegt er nur wenige hundert Meter westlich der Ruinen des alten Sommerpalastes entfernt. Er zählt zu den Höhepunkten der chinesischen Gartenkunst, obwohl er mehrfach zerstört wurde und wieder neu errichtet werden musste. Heutzutage ist er ein großer Besuchermagnet in der chinesischen Hauptstadt und seit 1998 ebenfalls UNESCO-Welterbe.

 

Himmelstempel

Der Himmelstempel bzw. Himmelsaltar ist eine Tempelanlage in Peking, in der die Kaiser der Ming- und Qing Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte beteten. Er wurde von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen.

 

Tor des Himmlischen Friedens

Das Tor des Himmlischen Friedens  an der Nordseite des Tian’anmen Platzes ist der Haupteingang zur Verbotenen Stadt, dem Kaiserpalast in Peking. Es ist der Ort, von dem aus Mao Zedong am 1. Oktober 1949 die Volksrepublik China proklamierte. Aus diesem Grund erscheint das Tor auch im Staatswappen der Volksrepublik China. Ursprünglich hieß das Tor Chéngtiānmén .

 

Die Chinesische Mauer

Selbst anreisen – der öffentliche Transport ist voll von Betrügern, passt auf!

Die selbstorganisierte Reise, hat einige sehr unangenehme Hindernisse, auf die ihr euch einstellen müsst. Man trifft hier auf wirklich viele Betrüger. Weiters wird man mit Schwierigkeiten beispielsweise bei dem Gepäcktransport oder beim Anstellen für Fahrscheine konfrontiert.

Die chinesischen öffentlichen Busse, die über das Land herum fahren, sind immer randvoll. Wenn ihr also eine Reise mit einem öffentlichen Bus plant, seid darauf vorbereitet, dass ihr nur schwer einen Sitzplatz finden werdet. Zudem wird kein Englisch gesprochen.

 

  • Zuerst fährt ihr nach Dongzhimen mit dem Bus Nummer 24, 106, 107, 123, 132, 206, etc, oder mit der Straßenbahn Linie 2, 13. Eine weitere Option wäre noch die Expresslinie vom Flughafen.
  • Der Bus 867 fährt täglich direkt von Dongzhimen nach Mutianyu um 7:00 Uhr und um 8 Uhr 30. Die Rückreise kann man um 14 Uhr und um 16 Uhr antreten. Die Fahrt dorthin dauert etwa 2,5 Stunden. Die Busse fahren ausschließlich vom 15. März bis zum 15. November. Somit sind Fahrten mit diesem Bus im Winter nicht möglich.
  • Der Bus 916 von Dongzhimen in die Stadt Huairou und weiter mit lokalen kleinen Bussen nach Mutianyu. Dies ist die schnellste Möglichkeit mit den öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten anzureisen. Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden. Der Bus 916 fährt regelmäßig – etwa alle 20 Minuten.

 

Gruppenreise — günstiger, aber nicht so flexibel

Viele Reiseveranstalter bieten einen Tagestrip nach Mutianyu an. Diese Reisen beinhalten für gewöhnlich auch einen Besuch in die Ming Grabstädten, welcher direkt im Anschluss erfolgt. Souvenirs und sonstige „Mitbringsl“ findet man hier in Hülle und Fülle.

Bei einer Gruppenreise erwartet euch ein Bus voller Chinesen, welcher von Hotel zu Hotel fährt. Nachdem alle Mitreisenden eingesammelt wurden, trifft man schlussendlich auch auf den Reiseleiter. Sobald man am Ziel angekommen ist, läuft man langsam, aber dafür umso lauter in Gruppen an der Mauer entlang. Hier erlebt man hautnah die besonderen Eigenheiten des chinesischen Volks.

 

Private Anreise — frei von Betrügern und viel flexibler

Der schönste und vor allem bequemste Weg ist die private Reise. Reiseleiter und Fahrer warten bereits auf euch in der Hotellobby und führen euch mit einem klimatisierten Auto an direkt zur Mauer.

Eine private Tour bedeutet auch eine höhere Flexibilität. Außerdem werdet ihr gut umsorgt sowohl vom Tourguide, als auch vom Fahrer des Minivans.

 

Der Abschnitt Mutianyu

Wir haben uns entschieden, den gegenüber Badaling weniger überlaufenen Abschnitt, Mutianyu zu besuchen.

Von Peking Stadtmitte geht es in knapp 90 Minuten direkt nach Mutianyu.
Dort ausgestiegen geht es in bequemen Sportschuhen und mit einem Reserveshirt direkt zu Fuß weiter, allerdings nur ein kleines Stück. 

Ab hier fährt man nämlich bequem mit dem Sessellift oder der Gondel (welche ein Stück weiter links fährt) ganz nach oben. Die Abfahrt hingegen kann entweder  mit der Sommerrodelbahn oder mit der Gondel erfolgen.

Oben angekommen kann man nur erahnen wie riesig die Chinesische Mauer ist.

Mutianyu  ist ein Abschnitt der Chinesischen Mauer im Stadtbezirk Huairou 70 km nordöstlich von Peking.  Der gut erhaltene Teil der Großen Mauer diente Mutianyu als nördlicher Verteidigungswall der Hauptstadt und der kaiserlichen Gräber.

Im Gegensatz zum Abschnitt Badaling ist Mutianyu nicht so frequentiert und überlaufen von Touristen.

Der Mutianyu-Abschnitt sticht aufgrund seines großen Maßstabs und der Bauqualität unter den Abschnitten der Großen Mauer hervor. Überwiegend aus Granit errichtet, ist die Mauer sieben bis acht Meter hoch und an der Mauerkrone vier bis fünf Meter breit. Ein besonderes Merkmal des 2.250 Meter langen Abschnitts sind die 22 Wachtürme.

Dieser Bereich ist beidseitig mit Zinnen besetzt, so dass die Verteidiger nach beiden Seiten schießen konnten. Das Torhaus am Durchgang besteht aus drei Wachtürmen, einem großen in der Mitte und zwei kleineren zu beiden Seiten. Die Türme stehen auf einer Terrasse und sind innen miteinander verbunden.

 

Die verbotene Stadt und der verbotene Betrug

Zurück vom sagenhaften Ausflug und wieder im Zentrum von Peking angekommen, genauer gesagt in der Verbotenen Stadt, gilt Vorsicht!
Erneut wollen Fremde eure Geldbörse schmälern.

Über den sogenannten Teahouse Scam existieren auf Google schon äußerst viele Berichte.
Dabei wird man von Unbekannten mitten auf der Straße in ein Gespräch verwickelt und nach ein paar Minuten gefragt, ob man nicht etwas trinken gehen möchte.

Sobald die Rechnung eintrifft, beträgt diese aber meistens mehr als 100€.
Diese Art von Betrug ist leider sehr gängig und die Vorfälle häufen sich ins unermessliche.

Allgemeines zu Peking und China:

U-Bahn

Das U-Bahn Netz in Peking ist sehr gut ausgebaut und kostengünstig.
Beim Betreten sollte man sich jedoch merken, welchen Eingang man auch wirklich benützt hat, denn eine U-Bahn Station allein, beherbergt recht flott mehrere Kilometer Tunnel.

Taxi

Da man einen chinesischen Führerschein besitzen muss, um ein Auto in China fahren zu dürfen, wird oft ein Taxi gerufen.
Die meisten Taxifahrer sprechen wenig bis gar kein Englisch.
Hotels bieten hierfür Karten an, um Sprachbarrieren zu überbrücken.

Internetzensur / Google /Facebook und Co.

Das wohl nervigste Thema in China ist die Zensur des Internets.
Jedes WLAN und Handynetz ist davon betroffen.
Sobald man auf Facebook oder Google zugreifen möchte landet man auf einer Fehlerseite.
Abhilfe schafft eine VPN App 😉
Androidnutzer greifen hier zum Beispiel zu Turbo VPN

 

 

 

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