Tulpen, soweit das Auge reicht..

 

Ende April haben wir  Amsterdam einen Besuch abgestattet, genau zum richtigen Zeitpunkt, um wunderschöne, blühende Tulpenfelder zu erleben.

Mein Freund weiß sehr genau, dass Tulpen meine absoluten Lieblingsblumen sind, weshalb er mir auch nicht den Wunsch abschlagen konnte, Keukenhof zu besuchen. Die einen fliegen Aufgrund von Coffeeshops oder der Heinekenbrauerei nach Amsterdam, ich wollte „nur“ meine geliebten Blümchen und die Windmühlen sehen 😉

Tagesausflug Keukenhof

Der schnellste Weg nach Keukenhof

Unsere Ganztagestour bestand aus mehreren Punkten, weshalb wir uns für eine geführte Tour von Get your Guide entschieden. Keukenhof und Zaanse Schans liegen über 1 Stunde von Amsterdam entfernt, somit mussten wir uns keinerlei Gedanken bezüglich des Transfers machen.

Der Preis für diese Tour lag bei 79€ pro Person, dieser beinhaltete alle Eintritte inklusive dem Bustransfer von der Innenstadt weg.

Unser Pick up war gegen 8:45 morgens, direkt vor der Heinekenexperience wurden wir von einem großen Bus in Tulpen Design eingesammelt. Kurz darauf machten wir uns bereits auf den Weg nach Keukenhof, dem absoluten Tulpenparadies.

Man sollte übrigens beachten, dass der Blumenpark immer nur von Ende März bis Mitte Mai geöffnet hat, da nur zu diesem Zeitpunkt die Tulpen blühen. Unser Tourguide hat uns während der gesamten Fahrt mit einigen Informationen zu Amsterdam und dem Tagesablauf versorgt. Man konnte diese Tour in mehreren Sprachen buchen, unter anderem in Deutsch.

Bevor wir in Keukenhof eintrafen, machten wir noch einen kurzen Halt bei freistehenden Tulpenfeldern. Dieser Anblick hat mich bereits verzaubert.

totally in Love
das reinste Blumenmeer

 

Keukenhof, 800 verschiedene Tulpen

Das Blumenparadies öffnet bereits um 8 Uhr seine Pforten. Gegen 11 Uhr angekommen, türmten sich schon die Touristenbusse und die Massen strömten Richtung Haupteingang. Glücklicherweise hatten wir bereits all unsere Eintrittskarten, somit blieb uns das Anstellen gänzlich erspart.

Unser Tourguide gab uns knapp 4 Stunden Zeit, um das Areal zu erkunden, was wirklich mehr als ausreichend war.

Direkt am Eingang gab es ein schönes Cafehaus, im Park verteilt auch einige Kioske, welche warme Speisen, Erfrischungsgetränke oder auch Eis verkauften. Man musste sich also keine Sorgen um ausreichend Verpflegung machen 😉

Auf knapp 32 Hektar werden rund 7 Millionen Blumen zur Schau gestellt.  Weiters hat man die Möglichkeit tolle Inspirationsgärten, einzigartige Kunstwerke und großartige Veranstaltungen zu genießen. 1 Stunde lang saßen wir lediglich auf einer Gartenbank und genossen die traumhafte Kulisse, von welcher wir umringt waren.

Obwohl am Parkplatz regelrecht die Hölle los war, empfanden wir die Atmosphäre als sehr angenehm. Die Parkanlage ist riesig und die Massen an Menschen verteilen sich dadurch recht gut.

 

Weitere Eindrücke von unserem Besuch in Keukenhof:

 

Windmühlen, Holzschuhe und holländischer Käse

Diese 3 Begriffe werden von Szaanse Schans zu 100% repräsentiert. Denn was hier wie ein großes Freiluftmuseum aussieht, ist in Wirklichkeit ein ganz normales Wohnviertel, in welchem noch nach alter Tradition Handwerksarbeiten verrichtet werden.

Am Weg von Keukenhof in Richtung Szaanse Schans hatte uns leider die Schlechtwetterfront eingeholt. Bei Nieselregen, 14 Grad und Windböen versuchten wir das Beste aus unserem Besuch rauszuholen.

Unser erster Halt führte uns zu einem Handwerksbetrieb. Dort werden noch ganz altmodisch die typisch traditionellen Holzschuhe Hollands angefertigt.

Zu Beginn führt der Weg durch ein kleines Museum hindurch, wenige Schritte später ist man auch schon beim wirklich interessanten Teil angelangt. Auf schnellstem Wege wurde demonstriert, wie das unhandliche Schuhwerk mit Hilfe von Maschinen und etwas handwerklichem Geschick hergestellt wird. Angeblich sind die sogenannten „Klompen“ äußert bequem, wurde uns zumindest versichert 😉

 

Ein paar Häuser und Brücken weiter, waren wir auch schon bei der nächsten Vorführung angelangt. Eine blonde Dame, man könnte meinen eine gute Kopie der „Frau Antje“, erzählte uns einige Fakten zur Käseherstellung. In ihrer traditionellen Aufmachung kam der Vortrag noch viel authentischer rüber, als anfangs gedacht.

Selbstverständlich konnte man direkt im Anschluss noch einige Käsesorten verkosten und in weiterer Folge im dazugehörigen Shop erwerben.

Nachdem das Wetter weiterhin nicht sonderlich einladend war, begaben wir uns schlussendlich zu unserem schicken Tulpenbus und traten die Heimreise Richtung Amsterdam an.

 

Fazit des Tages:

Diese Tagestour hat sich wirklich gelohnt. Man bekommt vorab alle Eintrittskarten ausgehändigt und wird zuverlässig von A nach B gebracht. Obendrein konnte man immer auf eigene Faust die Orte erkunden und musste sich nicht von einem Tourguide langweilige Monologe anhören.

Die Zeit war für uns überall mehr als ausreichend und als Draufgabe erhielten wir noch Tickets für den A´DAM Lookout, eine Aussichtsplattform mit ausgezeichnetem Blick über Amsterdam.

 

Panorama Zsaanse Schans

 

 

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